16.06.2009
RESI - Der Rat für Entwicklungszusammenarbeit, Solidarität und Integration in der DG

RESI sensibilisiert zu den Themen Entwicklungszusammenarbeit, Solidarität und Integration und fördert den Austausch und die Vernetzung der lokalen Akteure.

Der RESI setzt sich zusammen aus Organisationen, die in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens tätig sind und dort seit mindestens einem Jahr in einem der nachstehenden Bereiche tätig sind:
  • die Entwicklungszusammenarbeit
  • die Unterstützung von Emanzipations- und Menschenrechtsbewegungen
  • die Förderung des Fairen Handels
  • die entwicklungspolitische Bildungs- und Bewusstseinsarbeit und die interkulturelle Arbeit in der Deutschsprachigen Gemeinschaft
  • die Betreuung und Begleitung von Immigranten und Flüchtlingen
  • die Eine-Welt-Thematik

 

Aktuell zählt RESI 21 Mitgliedsorganisationen. Lesen Sie mehr darüber in der Kurzvorstellung der Mitgliedsorganisationen.
 
Alles Wissenswerte zum RESI auf einem Blick finden Sie in unserem Faltblatt.

Noch Fragen offen? Surfen Sie auf dieser Webseite, studieren Sie den Gründungserlass und die Geschäftsordnung, oder kontaktieren Sie uns. 
Faltblatt
Die Geschäftsordnung des RESI
Der Gründungserlass
16.06.2009

 

Konzept zur Integration von Migranten in der Deutschsprachigen Gemeinschaft

Der RESI hat einen Vorschlag für ein umfassendes Konzept zur Integration von Migranten in der Deutschsprachigen Gemeinschaft ausgearbeitet. Es wurde zunächst der Regierung der DG und dann (am 01.04.) der Öffentlichkeit vorgestellt.

Konzept zur Integration von Migranten in der DG
Stellungnahme des RESI zu einer Spende an "Ärzte ohne Grenzen" zur Bekämpfung der Ebola-Epedemie in West Afrika
16.06.2009

Das Präsidium des RESI befürwortet ausdrücklich die Entscheidung der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Organisation "Ärzte ohne Grenzen"eine Krisenhilfe von 10.000 € zu gewähren.

Diese Soforthilfe zur Bekämpfung der Ebola-Epedemie in West Afrika ist ein Zeichen der Solidarität mit Menschen in einer auswegslosen Lage. Bisher gibt es keine wirksamen Medikamente oder Impfstoffe gegen Ebola. Die betroffenen Patienten müssen isoliert werden, wobei die Helfer sich selbst der Gefahr einer Ansteckung aussetzen. 

Die Soforthilfe geht auch an die richtige Adresse, denn "Ärztz ohneGrenzen" ist in Krisensituationen immer eine der ersten Hilfsorganisationen vor Ort. Die erfahrenen medizinischen Einsatzteams helfen oft unter extrem schwierigen Bedingungen und sind oft die letzten, die noch Beistand leisten, wenn andere sich bereits zurückgezogen haben.

Diee Soforthilfe der DG ist in jeder Hinsicht angebracht.

Stellungnahme zur Verfolgung der Jesiden
16.06.2009

Die Jesiden sind eine religiöse Minderheit innerhalb der Volksgruppe der Kurden. Sie leben im Irak (etwa 700 000 Menschen), in der Türkei, dem Iran und Syrien.

 

Ihre Religion stammt aus dem alten Persien und entstand lange vor dem Christentum. Sie glauben an einen einzigen Gott und an das Paradies. Eine besondere Bedeutung haben die Sonne alsZeichen des Lebens und der Engel Gabriel als Vertreter Gottes. 

 

Die Gebote der Jesiden sind, dass jeder Mensch möglichst viele gute Gedanken , gute Worte und Taten vollbringen soll. Sie respektieren alle Religionen, Kulturen und Völker.

 

Dennoch ist diese religiöse Minderheit seit langem der Verfolgung ausgesetzt. Sunnitische Kräfte bezeichnen sie als Teufelsanbeter und wollen sie ausrotten. Seit dem Vormarsch der Terrororganisation "Islamischer Staat" droht den Jesiden ein Völkermord. Hunderttausende sind auf der Flucht und somit der jahreszeitlich bedingten Sonne und Hitze schutzlos ausgeliefert.

 

Die Flüchtlinge brauchen dringend Nahrungsmittel, Medikamente und Zelte. Kinder  leiden an Verbrennungen durch die Sonneneinstrahlung. In den Bergen des Nordirak werden die Jesiden vorerst durch kurdische Freiheitskämpfer geschützt. 

 

Nach der Vertreibung und Tötung der Armenier, der systematischen Vernichting der Juden im Nationalsozialistischen Deutschland, dem Völkermord im Hutu - Tutsi - Konflikt und den gezielten Tötungen im Jugoslawienkrieg, hat sich die westliche Welt geschworen, keinen weiteren Völkermord zuzulassen.

 

Der Schutz der von der IS bedrohten jesidischen Bevölkerung durch die internationale Staatengemeinschaft muss erreicht werden. dazu ist internationale Solidarität von Staaten und Bürgern gefragt. 

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Aktuelles
Donnerstag, 28. April 2016
Dienstag, 01. Dezember 2015

Öffentliche Diskussion am Mi 8.12.15, 19:30 Uhr im BRF-Funkhaus ...weiterlesen 

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