11.07.2014
CWBCI Memorandum

Der CWBCI (Conseil Wallonie-Bruxelles de la Coopération Internationale) hat den verschiedenen Parteien nach den letzten Wahlen ein Memorandum zugesandt. Es enthält die wichtigsten Forderungen des CWBCI an die neuen Regierungen in Bezug auf die Entwicklungszusammenarbeit.

Der vollständige Text des Memorandums kann auf der Website des CWBCI eingesehen werden.
 
Hier eine Zusammenfassung auf Deutsch:
 

Conseil Wallonie-Bruxelles de la Coopération Internationale - CWBCI

Memorandum 2014 (Zusammenfassung):


Der CWBCI hat einen Beratungsauftrag gegenüber den Regierungen der Französischen und der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Wallonischen Region und der Französischen Gemeinschaftskommission der Region Brüssel-Hauptstadt in Bezug auf die Entwicklungszusammenarbeit.
Die 23 Mitglieder vertreten Unternehmen, Gewerkschaften, Krankenkassen, Städte und Gemeinden, Universitäten und Hochschulen sowie Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit (NGO), darunter den RESI.

Vor dem Hintergrund der Regierungsneubildungen hat der CWBCI ein Memorandum erstellt, um die künftigen Entscheidungsträger in der Politik auf die Prioritäten in der Entwicklungszusammenarbeit aufmerksam zu machen.

  1. Der finanzielle Beitrag zur EZA soll schrittweise auf 0,7 % des BIP angehoben werden. Alle Beteiligten der EZA sollten ihr Vorgehen im Sinne einer gegenseitigen Ergänzung koordinieren (Synergien schaffen).
    Es wird eine transparente Evaluierung der EZA befürwortet.
  2. Die Entwicklungszusammenarbeit ab 2015 ist auf eine nachhaltige Entwicklung und auf die Armutsbekämpfung ausgerichtet.
    Dazu gehören eine flächendeckende Gesundheitsversorgung und der allgemeine Zugang dazu, die Sicherung der Ernährung, die gleiche Behandlung der Geschlechter und eine Wirtschaftsentwicklung im Sinne der Menschenrechte, der Fairness und der Solidarität. Der Kampf gegen den Klimawandel sollte im Sinne der Umweltgerechtigkeit geführt werden (Änderung des Konsumverhaltens).
    Eine demokratische Regierungsführung und das allgemeine Recht auf Bildung sind ebenfalls bei der EZA zu fördern.
  3. Die Empfehlungen des Europäischen Konsens für die Entwicklung von 2007 sollten in allen Aspekten der Bildung und Sensibilisierung berücksichtigt werden.
  4. Angesichts der Bedeutung des Engagements der Bürger für die EZA ist die Rolle aller Mitwirkenden zu stärken.
  5. Im Zuge seiner Reform wünscht der CWBCI die Einführung eines geeigneten und transparenten Systems zur Auswahl der Projekte, die im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit finanziell gefördert werden.
    Das vollständige Memorandum in französischer Sprache ist einsehbar auf der Website des CWBCI.
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Aktuelles
Donnerstag, 28. April 2016
Dienstag, 01. Dezember 2015

Öffentliche Diskussion am Mi 8.12.15, 19:30 Uhr im BRF-Funkhaus ...weiterlesen 

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