12.05.2016
Abschlussbericht der Amtsperiode von Mai 2012 bis März 2016

1. Das Präsidium

Gisela Wahle, Präsidentin
Guido Arimont, Vizepräsident
Helga Sacher, Leiterin der AG Entwicklungszusammenarbeit
Christiane Villers, Leiterin der AG Integration
Susanne Klinkenberg
Marie Bontemps

 

2. Daten und Anzahl der Plenarsitzungen

  • 13.11.2012
  • 17.04.2013
  • 02.12.2013
  • 31.03.2014
  • 06.11.2014
  • 17.03.2015
  • 24.11.2015

In der Plenarsitzung 2012 plädierten die anwesenden Mitglieder dafür, dass sich zum Zwecke eines besseren Kennenlernens vor jeder zukünftigen Plenarsitzung ein oder zwei Mitgliedsorganisationen mit ihren Aktivitäten vorstellen sollten.

 

Somit haben sich folgende Organisationen präsentiert:

Menschen für Menschen
Weltladen Eupen
A.E.N.S Carl - Joseph Pankert
ATTAC
Kinder des Friedens
Fian und KAP
Caritas Gruppe/DABEI
Jabez Kids

 

3. Anzahl der Präsidiumssitzungen

Am 11.06.2012 fand die erste Präsidiumssitzung der Legislaturperiode statt.
Am 16.02.2016 die letzte. Dazwischen liegt eine Anzahl von 18 Sitzungen, durchschnittlich 5 Sitzungen pro Jahr.

 

4. Arbeitsgruppen

Das Präsidium entschied sich zur Bildung von zwei Arbeitsgruppen, die selbständig Projekte initiierten, ihrem eigenen Terminkalender folgten und dem Präsidium regelmäßig über ihre Arbeit berichteten.

  1. Die bereits bestehende Arbeitsgruppe "Integration" wurde fortgeführt. Als Mitglied dieser AG übernahm Christiane Villers die Berichterstattung im Präsidium.
  2. Helga Sacher übernahm die Federführung der Arbeitsgruppe "Entwicklungszusammen-arbeit".

Die stattgefundenen Aktivitäten der beiden Gruppen sowie die vom Präsidium selbst durchgeführten werden hier nach Jahren aufgeführt:

 

2012

  1. Im November initiierte Chris van Beek (Ritas kleine Schritte in Malawi) eine Umfrage in mehreren Schulen mit dem Ziel festzustellen, wie viel Schüler über die Themen der Entwicklungszusammenarbeit wissen. Für diese Umfrage hatte er einen Fragebogen entwickelt, der sich an Schüler der Altersklassen 12 bis 14 Jahre richtete.
    Leider konnte die Umfrage nicht konsequent durchgeführt und ausgewertet werden.
  2. Am 28.11.2012 fand in der Sozialen Begegnungsstätte Patchwork in St. Vith ein Diskussionsabend statt zu dem Thema" Entwicklungszusammenarbeit in der Praxis".
    Nathalie Peters berichtete von ihren Erfahrungen in Togo, Tansania und Burundie. Unter den 16 Teilnehmern fand eine angeregte Diskussion statt, bei der u.a. angeprangert wurde, dass nur ein Teil der Gelder wirklich bei den Zielgruppe ankommt. Gründe dafür sind Eigenkosten der Hilfsorganisationen und Korruption. Eine anwesende Kongolesin erklärte, selbst wenn nur 10 % am Ende ankämen, sei das für die Hilfsbedürftigen noch enorm wichtig.

 

2013

Die AG Integration hatte sich inzwischen erweitert und bestand aus folgenden Mitgliedern:
Tanja Mertes (info Asyl), Nathalie Peters (RSI), Achim Nahl (SPZ) , Luc Assent (Ephata) , Laure Freichels (Frauenliga) Gisela Wahle (RESI) Johannes Funk (OIKOS), Nadège Koulinka (Gem. Eupen, Empfangszentum f. Migranten) , Viertelhaus Cardijn, KAP, Caroline Pankert, Véronique Wetzlaer (Rotes Kreuz, Belle Vue), Julie Hardt, Stephan Matthieu (Wirtsch. und Sozialrat), Christiane Villers (Miteinander Teilen)

Achim Nahl erklärte sich bereit, die Leitungsfunktion für diese Gruppe zu übernehmen. Im Frühjahr 2013 begann diese AG mit der Entwicklung eines Konzeptvorschlages zur Integration von Migranten in der DG. Dazu wurde ein externer Berater eingeladen, welcher der Gruppe behilflich war, die Struktur für das gewünschte Konzept zu erarbeiten, sie mit den notwendigen Inhalten zu bestücken und alles mit Hilfe einer professionellen Lektorin in ein ansprechendes Layout zu bringen.
Mit der Erstellung dieses Konzeptvorschlages war die Gruppe bis von März bis Oktober 2013 beschäftigt. In diesem Zeitraum haben 7 Arbeitstreffen stattgefunden. Die Finanzierung der Externen Beratung, des Layout und des Drucks der Broschüre wurde vom RESI übernommen.

 

AG Entwicklungszusammenarbeit

Im März 2013 begannen die Vorbereitungen für eine Bestandsaufnahme der in der DG vorhandenen Initiativen in der EZA. Diese Auflistung mit Kurzbeschreibung wurde als Momentaufnahme verstanden, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, weil nicht alle Organisationen des RESI angehören oder bei der DG Gelder beantragen.
Die Bestandsaufnahme wurde auf der Website des RESI veröffentlicht und später aktualisiert.

 

Vortrags- und Diskussionsabend mit Armin Paasch (Referent für Agrarhandel und Ernährung bei Misereor) am 06. Mai im Foyer des BRF:
Die Handelspolitik der EU und die Wahrung der Menschenrechte.

Die Podiumsteilnehmer waren Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz, zuständig für Entwicklungszusammenarbeit, und Hans Niessen, vorheriger Minister für Entwicklungszusammenarbeit.

 

Forum EZA

In mehreren Treffen hatte die Gruppe diverse Vorbereitungen getroffen zu einer gemein-samen Aktion mit dem Ministerium zur Vorbereitung der Fairen Woche. Neben den gewohnten Programmpunkten anlässlich der Fairen Woche am 28.09.2013 hatte die Gruppe als separaten Programmpunkt die Durchführung eines Forums vorbereitet mit folgendem Thema:

  1. Ohne Frieden keine Entwicklung, ohne Entwicklung kein Friede. Der Gastredner: Helmut van Edig, Botschafter a.D. der Bundesrepublik Deutschland, zeigte sich beeindruckt von der regen Tätigkeit der DG im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit.
  2. Präsentation der Bestandsaufnahme der EZA - Initiativen und Projekte in der DG auf einer Weltkarte (ausgearbeitet durch Pierre De Dijker und Guido Arimont): 25 Projekte in allen Teilen der Welt werden derzeit von Organisationen aus der DG unterstützt.

 

2014

AG Integration

Fertigstellung des Konzeptvorschlages und Übergabe an die Regierung der DG 13.03.2014

 

April Forum 2014

Präsentation des Konzeptvorschlages zur Integration von Migranten in der DG für die Öffentlichkeit mit Podiumsdiskussion am 01.04. im Jünglingshaus

 

September

Pressekonferenz zur Verfolgung der Jesiden
Der RESI wurde angesprochen durch Frau Gülay Polat, die in Eupen ein Architekturbüro führt. Sie beschrieb gemeinsam mit Herrn Hayrettin Celik die Situation der Jesiden in den von der Terrororganisation IS besetzten Gebieten. Journalisten des BRF und des GrenzEcho berichteten und veröffentlichten Spendenaufrufe.

08. November Filmvorführung im Jünglingshaus , AIDependence , von Alice Smeets und Adrian Küchenberg Ein Film über viel gut gemeinte Hilfe nach dem Erdbeben in Haiti, die sich zum überwiegenden Teil als kontraproduktiv erweist. Anschließend fand eine Diskussion mit dem Experten Kurt Gerhard (Köln) statt.

Seit 2014 vertritt Guido Arimont den RESI als Mitglied des Conseil Wallonie-Bruxelles de la Coopération Internationale (CWBCI). Dieser tagt einmal monatlich in Brüssel. Guido Arimont hat seither die Sichtweise des RESI vertreten, über dessen Tätigkeiten berichtet und dafür plädiert, dass auch kleinere Organisationen als Träger von EZA-Projekten für die Bezuschussung durch die Fédération Wallonie-Bruxelles berücksichtigt werden.

 

2015

  1. Workshop "Vernetzung" am 24.04., eine Initiative von Helga Sacher, Experte Hans - Peter Katz,
  2. Planung eines Forums zum TTIP und dessen Auswirkungen auf die Länder des Südens , Zusammenarbeit von Christophe Berg und Christiane Villers, Vorbereitung einer Stellungnahme des RESI zu TTIP
  3. Im Juli 2015 veröffentlichte der RESI eine Stellungnahme zur Flüchtlingsfrage. Im Namen der Menschlichkeit wurde dazu aufgerufen, Vorurteile abzulegen, sich der Flüchtlinge anzunehmen und ihnen den Weg in unsere Gesellschaft zu ebnen.
  4. Teilnahme an der von Minister Antoniadis eingesetzten Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines "Integrationsparcours ", mit Gisela Wahle als Vertreterin des RESI
  5. Bürgerforum zum Europäischen Jahr der Entwicklung ; Mitarbeit und Teilnahme an einer Veranstaltung im PDG zur internationalen Entwicklungszusammenarbeit . Der RESI wurde als beratendes Gremium hinzugezogen unter Mitwirkung von Gisela Wahle, Guido Arimont und Helga Sacher.

    Bürgerforum am 16.09. Lokal Handeln
    IPR - Tagung am 18.09
  6. Teilnahme an einer Veranstaltung im PDG Anhörung zum TTIP; RESI war aufgefordert worden, eine Stellungnahme vorzutragen (Gisela Wahle) am 30.09.
  7. Vorbereitung eines Forums zum Thema Migration in Zusammenarbeit mit Info-Integration
    Dezember. Durchführung des Forums am 08.12. im BRF Foyer zum Thema "Wie viel Migration kann Belgien verkraften?"

 

2016

  1. 13.01. PDG -Ausschuss IV Anhörung zum Thema "Flüchtlings-, Migranten- und Integrationspolitik in der DG
  2. 15.02. Einladung zu einem Gespräch mit Vertretern der Quandt Stiftung zum Thema Interkultureller Dialog in der DG Vertretung durch Gisela Wahle

Stellungnahmen:

  • Sept. 2014 Stellungnahme zu der von der Regierung der DG bewilligten Spende für die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" zur Unterstützung im Kampf gegen die Ebola - Epidemie
  • Sept. 2014, Stellungnahme zur Verfolgung der Jesiden mit Pressekonferenz
  • Juli 2015 Stellungnahme des RESI zur Flüchtlingsfrage in Europa " Im Namen der Menschlichkeit"
  • April 2016 Stellungnahme zur drohenden Hungersnot in Ost- und Südafrika 
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Aktuelles
Donnerstag, 28. April 2016
Dienstag, 01. Dezember 2015

Öffentliche Diskussion am Mi 8.12.15, 19:30 Uhr im BRF-Funkhaus ...weiterlesen 

Montag, 20. Juli 2015

Fast 60 Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht – einer von 122 Menschen weltweit. Und der Strom der Flüchtlinge und Vertriebenen ebbt nicht ab, im Gegenteil. Allein die Zahl der Flüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, hat in den ersten Monaten des Jahres 2015 um 83 % zugenommen. Hintergrund sind meist bewaffnete Konflikte, Verfolgung und Hungersnöte infolge von Naturkatastrophen. ...weiterlesen 

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