03.06.2009
Missio Aids - Truck in der DG
Der AIDS-Truck kam in der DG
vom 15. September bis 26. September 2008 zum Einsatz.

  

Zielgruppe:

alle Schülerinnen und Schüler des 4. Jahres der Sekundarschulen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (also ab dem 16. Lebensjahr).

Begründung:

Die Aids Präventionsgruppe des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft (=DG), Abteilung Beschäftigung, Gesundheit und Soziales führt jedes Jahr eine Aids-Aufklärungskampagne in den 3. Jahren der Sekundarschulen der DG durch. Somit konnten wir davon ausgehen, dass die Schüler, die den Aids-Truck besuchen, bereits genügend Hintergrundinformationen zu HIV und Aids haben.

  

Vorbereitung

Der Aids-Truck wurde bereits im September 2006 für September 2008 reserviert.

Anfang April 2008 hatten wir die ersten Kontakte mit dem Unterrichtsministerium und dem Gesundheitsministerium der DG aufgenommen.

Am 21. April 2008 wurde an alle Schulleiter und Direktoren der Schulen in der DG ein Brief versandt, der gemeinsam vom Vize-Ministerpräsident, vom Minister für Unterricht und vom missio-Diözesandirektor unterzeichnet wurde.

In diesem Brief wurden u.a. die Ziele unseres Projektes dargelegt:

  • Hintergrundwissen zu HIV und Aids als weltweite Problematik vertiefen,
  • Akteure vorstellen, die sowohl in den Partnerländern,
  • als auch hierzulande zur Eingrenzung der Pandemie im Einsatz sind
  • sowie Handlungsmöglichkeiten aufzeigen,
  • Solidarität wecken, sowohl mit den Betroffenen, als auch mit den Menschen, die sich im Kampf gegen die Ausbreitung der Pandemie und der Bewältigung ihrer Folgen einsetzen.

Es wurde darauf hingewiesen, dass pro Klasse eine Doppelstunde vorgesehen werden muss.

  1. Stunde: Aids-Truck (Ausstellung und Filmvorführung)
  2. Stunde: Nachbereitung (Mitarbeiter von missio und Mitarbeiter der Aids- Präventionsgruppe des Ministeriums der DG)

Die Schulen sollten das Anmeldeformular bis zum 16. Mai 2008 an den missio- Diözesandirektor zurücksenden.

Ende Mai und Anfang Juni 2008 (also vor den Prüfungen) haben wir alle Schulleiter und Direktoren besucht.

Bei dieser Gelegenheit haben wir Material zur Vorbereitung in den Klassen überreicht. (CD und Folder)

Anfang September 2008 haben wir nochmals alle Schulen kontaktiert, um die letzten Einzelheiten und Fragen zu klären.

Den Stellplatz für den Aids-Truck haben wir genauestens festgelegt. Deshalb hat auch Anfang September eine Absprache mit der jeweiligen Ortspolizei stattgefunden. (Straßen - und Parkplatzsperrungen, Polizeigeleit auf gefährlichen Wegstrecken)

 

Durchführung

Drei missio-Mitarbeiter begleiteten vom 15. bis zum 26. September 2008 den Aids-Truck auf seiner Tour durch die DG.

Das Ministerium hat uns jeweils einen Fahrer zur Verfügung gestellt, um den Aids-Truck von einer Schule zur anderen zu fahren.

 

Die Mitarbeiterinnen der Aids-Präventionsgruppe des Ministeriums der DG haben an mehreren Tagen die 2. Stunde, also die Nachbereitungsstunde, begleitet, bzw. selbst übernommen.

Besuch des Aids-Trucks

 

Die Besucher wählen für den Rundgang durch die Ausstellung eine Person aus (Charles aus Südafrika oder Kajunga aus Uganda), die sie per Hörspiel (fiktiver Chat) begleitet.

Das Hörspiel enthält zwei fiktive Geschichten von Jugendlichen, wie sie im südlichen Afrika typisch sind. Uganda und Südafrika symbolisieren Länder mit einer erfolgreichen Präventionsarbeit (Uganda) und einer noch am Anfang stehenden HIV/Aids-Arbeit (Südafrika).

 

Die Mehrheit der Schulen hat auch die Unterschriftenaktion durchgeführt, die Folgendes von der Pharmaindustrie fordert:

  • 1) Die Entwicklung von geeigneten Aids-Tests für Kinder
  • 2) Die Verbesserung der HIV/Aids-Therapie für Kinder

 

Termine und Stationen

  • 15. September: Maria-Goretti-Schule, St. Vith: 114 Jugendliche
  • 16. September: Bischöfliche Schule, St. Vith: 130 Jugendliche
  • 17. September (morgens): Athenäum, St. Vith: 51 Jugendliche
  • 18. September (morgens): Bischöfliches Institut, Büllingen: 56 Jugendliche
  • 18. September (nachmittags): César-Franck-Athenäum, Kelmis: 34 Jugendliche
  • 19. September: Königliches Athenäum, Eupen: 100 Jugendliche
  • 22. + 23. September: Pater-Damian-Sekundarschule, Eupen: 193 Jugendliche
  • 24. September (morgens): Institut der DG für Sonderpädagogik, Eupen: 42 Jugendliche
  • 24. September (nachmittags): Autonome Hochschule (Fachbereich Gesundheits- und Krankenpflegewissenschaften): 40 Studenten
  • 25. September: Robert-Schumann-Institut, Eupen: 122 Jugendliche
  • 26. September morgens: Autonome Hochschule Fachbereich Bildungswissenschaften: 39 Studenten
  • 26. September nachmittags: Fachbereich Gesundheits- und Krankenpflegewissenschaften: 25 Studenten

Insgesamt besuchten 946 Jugendliche den Aids-Truck; sie wurden von rund 60 Lehrpersonen begleitet.

 

Schriftgröße: normal big bigger
Aktuelles
Donnerstag, 28. April 2016
Dienstag, 01. Dezember 2015

Öffentliche Diskussion am Mi 8.12.15, 19:30 Uhr im BRF-Funkhaus ...weiterlesen 

Sitemap  Sitemap    Impressum  Impressum
Resi © copyright 2019 - Rat der Entwicklungszusammenarbeit, Solidarität und Integration der Deutschsprachigen Gemeinschaft - info@resi.be