24.09.2009
Start zur Woche des fairen Handels am 28. September im Ministerium

Soziale Verantwortung der Unternehmen im Mittelpunkt der diesjährigen Startveranstaltung der Woche des fairen Handels

Am Montagabend findet die ostbelgische Startveranstaltung der alljährlichen Woche des Fairen Handels statt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Vereinbarkeit von Fairem Handel und privatwirtschaftlichen Interessen. Ziel ist es, die ostbelgischen Unternehmen für ihren möglichen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu sensibilisieren…

Start zur Woche des fairen Handels am 28. September im Ministerium

Soziale Verantwortung der Unternehmen im Mittelpunkt der diesjährigen Startveranstaltung der Woche des fairen Handels


Gerade vor dem Hintergrund der Finanzkrise und der Infragestellung des Weltwirtschaftssystemswird der Ruf nach nachhaltigen Alternativen lauter. Zu diesen Alternativen gehört ohne Zweifel der Faire Handel. Grundgedanke dieses Wirtschaftszweiges ist es, dass alle Beteiligten einer Produktionskette eine angemessen Bezahlung erhalten und ein würdevolles Leben führen können. Hierfür ist und bleibt ein Umdenken bei den Verbrauchern von fundamentaler Bedeutung, denn sie geben in der Wirtschaft bekanntlich den Ton an.

Was jedoch oft vergessen wird, ist dass auch Unternehmen durchaus direkt zurNachhaltigkeit des Systems beitragen können. Diese Auffassung findet im Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR), also der Sozialen Verantwortung der Unternehmen ihren Widerhall. Am Montagabend soll den ostbelgischen Unternehmen daher ganz konkret gezeigt werden, wie Sie einen aktiven Beitrag zu einer nachhaltigeren Gesellschaft leisten können. Verschiedene Referenten werden zeigen, dass Wirtschaftlichkeit und Fairness keineswegs im Gegensatz zueinander stehen, ja dass sie einander sogar positiv beeinflussen können. Hierzu sollen klare Denkanstösse gegeben werden, wobei auch auf die Rolle lokaler Initiativen zur Entwicklungshilfe eingegangen werden wird.

Die Redner
Erster Redner ist Pierre De Dijcker vom Weltladen mit einem Beitrag zu "Strategien des fairen Handels auf lokaler Ebene". Frau Véronique Graham (Business & Society Belgium) stellt ihrerseits einen Leitfaden für die Zusammenarbeit zwischen oben genannten Initiativen und dem Privatsektor vor. Jérome Chaplier und Corentin Dayez von Oxfam Belgien werden abschließend erörtern, welchen Stellenwert der Faire Handel im Bereich der ‚Sozialen Verantwortung der Unternehmen' genießt.

Doppelausstellung
Im Anschluss an diese Beiträge wird die Vernissage einer Doppelausstellung stattfinden. Neben der kongolesischen Künstlerin Rhode Bath-Schéba Makoumbou werden die jungen Ostbelgier Andreas Jodocy und Daniel Arens im Foyer des Ministeriums der DG ausstellen.

Die 33-jährige Makoumbou legt in ihren Werken vor allem Wert auf die sozialen Tätigkeiten der afrikanischen Frau. Ihre farbenfrohen Plastiken aus Sägemehl und Holzleim erinnerndabei an traditionelle afrikanische Darstellungen. Jodocy und Arens stellen ihrerseits die Fotoreihe „Indien" vor, die bei einer 14-tägigen Reise durch den Subkontinent entstanden war. Die beeindruckenden Bilder können nach einer erfolgreichen Ausstellung in Meyerode nun also auch im Eupener Land bestaunt werden.

Ablauf und Anmeldung
Für alle Interessenlagen ist am Montag demnach etwas dabei. Der Abend wird ab 19.30 Uhr im Europasaal des Ministeriums (Gospert 1 - Eupen) begangen werden. Die von der Regierung der DG und dem Informationsrelais EuropeDirect organisierte Veranstaltung soll allen Interessenten gratis zugänglich sein. Aus organisatorischen Gründen wird jedoch um Anmeldung bis spätestens Montagmorgen, den 28. September gebeten.

Das vollständige Programm der Fairen Woche: 

Kontakt: Kabinett Karl-Heinz Lambertz
Marilyne Dedoyard
Klötzerbahn 32
4700 Eupen
Belgien
Tel.: +32 (0)87/59 63 00
marilyne.dedoyard@dgov.be

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